«Unser Marktumfeld war im zweiten Quartal von geopolitischer Unsicherheit geprägt», sagte Bilfinger-Chef Thomas Schulz am Mittwoch zur Vorlage der Geschäftszahlen laut Mitteilung. Der Vorstand rechne aber für die zweite Jahreshälfte mit einer Belebung der Nachfrage. Während der Konzern die Ziele für Umsatz und freien Barmittelzufluss 2026 bestätigte, peilt er nun bei der operativen Marge (Ebita-Marge) das untere Ziel der ausgegebenen Spanne an.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz um sieben Prozent auf 1,45 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Unternehmenswert (Ebita) stieg um 4 Prozent auf 77 Millionen Euro. Dazu trug auch der Sparkurs bei. Die entsprechende Marge ging aber von 5,5 auf 5,3 Prozent zurück. Mit seinen Kennziffern traf das Unternehmen in etwa die Erwartungen der Analysten. Der Auftragseingang schrumpfte indes um 16 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro.

Unter dem Strich legte der Gewinn dank einer günstigeren Steuerquote um 14 Prozent auf 54 Millionen Euro zu.

(AWP)