Im laufenden Jahr erwartet Biontech Daten aus sieben Studien in einer späten Entwicklungsphase. Fünf davon seien potenziell zulassungsrelevant, teilte das Unternehmen am Montag vor einer Präsentation auf der J.P. Morgan Healthcare-Konferenz in San Francisco mit.
Zudem solle die Zahl der laufenden klinischen Studien in der entscheidenden Phase 3 im Bereich Onkologie bis Ende 2026 von derzeit neun auf 15 steigen. Die Pipeline umfasse unter anderem Immunmodulatoren, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) sowie mRNA-Krebsimmuntherapien.
«2026 ist für uns ein Jahr, in dem wissenschaftliche Fortschritte zu greifbaren Ergebnissen werden», erklärte BioNTech-Chef Ugur Sahin. Positive Studienergebnisse sollen den Weg für mehrere Produkteinführungen ebnen.
Das strategische Ziel sei es, BioNTech bis 2030 als Onkologieunternehmen mit mehreren zugelassenen Produkten zu etablieren. Dafür habe die Gesellschaft in den vergangenen zwei Jahren die Zahl ihrer klinischen Studien in späteren Phasen im Bereich Onkologie mehr als verdoppelt.
Finanziell ist das Unternehmen für die kostspielige Forschung gut gerüstet. Zum 31. Dezember 2025 verfügte BioNTech nach eigenen Angaben über rund 17,2 Milliarden Euro an Zahlungsmitteln und Wertpapieren. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern jedoch mit einem moderaten Rückgang der Umsätze mit dem Covid-19-Impfstoff Comirnaty. Umsätze aus dem Verkauf von Onkologieprodukten werden für 2026 noch nicht erwartet.
(Reuters)

