Mit seinen mehr als zehntausend Dollar teuren Birkin-Bags trotzt Hermès der Flaute im Luxusgütersektor und hat im vierten Quartal erneut die Erwartungen übertroffen. Der um Währungseffekte bereinigte Umsatz legte um 9,8 Prozent zu, wie das französische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten lediglich mit 8,4 Prozent gerechnet. Angetrieben wurde das Geschäft von einer starken Nachfrage in den USA, wo die Erlöse um 12,1 Prozent stiegen.
Im Gesamtjahr erzielte Hermès einen Betriebsgewinn von 6,57 Milliarden Euro bei einer Marge von 41 Prozent und will eine Dividende von 18 Euro je Aktie zahlen. Dank seiner ultrareichen Kundschaft und eines hohen Auftragsbestands stemmt sich der Konzern besser als viele Konkurrenten gegen die Abkühlung der Branche. Konzernchef Axel Dumas blicke zuversichtlich auf das Jahr 2026. Die Preise sollen in diesem Jahr um fünf bis sechs Prozent steigen, etwas weniger als 2025, hiess es.
(Reuters)

