Auf der Handelsplattform Bitstamp behauptete sich die älteste und bekannteste Kryptowährung knapp über der runden Marke von 68.000 US-Dollar.

Zu Wochenbeginn noch hatten die neue Zoll-Runde der USA und die Sorgen mit Blick auf den Iran-Konflikt den Bitcoin bis auf gut 62.500 Dollar nach unten gedrückt. Damit war das bisherige Jahrestief bei knapp 60.000 Dollar von Anfang Februar in Sichtweite gerückt. Am Mittwochabend setzte dann eine starke Erholung ein, die den Kurs auf etwas über 70.000 Dollar trieb. Am Donnerstag notierte der Bitcoin wieder knapp unter dieser Schwelle.

Marktanalyst Timo Emden von Emden Research begründete die jüngste Erholung des Bitcoin mit der zur Wochenmitte wieder deutlich aufgehellten Stimmung am Kapitalmarkt. Anleger hatten optimistische Erwartungen an die Quartalszahlen und den Ausblick des KI-Champions Nvidia . Daraufhin seien solche Marktteilnehmer auf dem falschen Fuss erwischt worden, die im grossen Stil auf einen fallenden Bitcoin-Kurs gesetzt hatten. Sie hätten sich zunehmend gezwungen gesehen, ihre Positionen durch Rückkäufe zu schliessen. Dies habe eine bereits vorhandene Aufwärtsdynamik beim Bitcoin verstärkt.

Die nach Börsenschluss in den USA vorgelegten Zahlen von Nvidia hätten aber nicht ausgereicht, um den Hype um Künstliche Intelligenz zurückzubringen, schrieb Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners. Entsprechend verhalten präsentierten sich am Donnerstag die Aktienbörsen, und auch der Bitcoin kam kaum vom Fleck.

(AWP)