BMW und der Betriebsrat hätten sich auf ⁠ein Abfindungsprogramm geeinigt, das auf die Bereiche Verwaltung und Entwicklung ‌abziele, sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch ‌auf Anfrage nach einer Betriebsversammlung. ​Die Produktion sei ausgenommen. Zugleich sei die Beschäftigungssicherung gestärkt worden. Aus Unternehmenskreisen hiess es, insgesamt solle die Zahl der Mitarbeiter um rund 8000 sinken.

BMW hatte ‌im Juni seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt, weil sich das China-Geschäft enttäuschend entwickelt. Dort ist ​der Fahrzeugabsatz zuletzt eingebrochen. Der neue BMW-Chef ​Milan Nedeljkovic kündigte daraufhin ​an, die laufenden Sparmassnahmen zu beschleunigen und zu intensivieren. ‌Bereits im Geschäftsbericht für 2026 hat BMW einen leichten Rückgang der Beschäftigung in Aussicht gestellt. «Leicht» bedeutet bei ​BMW bis ​zu fünf Prozent. Insgesamt ⁠beschäftigt der Münchner Konzern derzeit ​rund 150'000 Menschen.

Zuletzt ⁠hatte BMW sich kurz nach Beginn der ‌Corona-Krise 2020 mit dem Betriebsrat auf den Abbau von rund 6000 Stellen geeinigt, der ‌über Fluktuation und mit freiwilligen Vereinbarungen erfolgen ​sollte.

(Reuters)