06:25

Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich tiefer erwartet (-0,2 Prozent). Am Montag schloss der Schweizer Leitindex mit einem Minus von 0,8 Prozent.

Am Montag fand in den USA feiertagsbedingt ​kein Handel statt.

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06:00

Die japanische ‌Börse bewegte sich vor diesem Hintergrund kaum, zumal auch Vorgaben der Wall Street wegen des ‌dortigen Feiertags fehlten. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast ​unverändert bei 66'445,13 Punkten, und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent niedriger bei 4102,05 Zählern.

Auch an den chinesischen Aktienmärkten hielten sich die Ausschläge in Grenzen. Die Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent ​auf 3947,27 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,2 Prozent auf ​4582,81 Punkte.

Deutlichere Gewinne verzeichnete dagegen der Markt in Südkorea: Angetrieben von Kursgewinnen bei ​Chipwerten stieg der Leitindex Kospi um 1,9 Prozent auf 7129,34 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Wochen. Unter den Einzelwerten zogen die Aktien von ‌Samsung Electronics um 2,59 Prozent an. Die Papiere des Konkurrenten SK Hynix gewannen 3,98 Prozent.

«Angesichts der wachsenden Spekulationen über eine Zinserhöhung der Bank of Japan bei ihrer Sitzung in der nächsten Woche gehen wir davon aus, dass der heutige Handel eher gedämpft verlaufen wird», sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. Zudem belaste der stärkere Yen den Markt. Zuvor hatten offizielle Daten gezeigt, dass die japanischen Reallöhne ‌im Juli um 2,4 Prozent und damit so stark gestiegen waren wie seit Mai 2021 nicht mehr. Zudem wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal dank höherer Unternehmensinvestitionen schneller als zunächst angenommen.

Ein kräftiges Lohnwachstum und eine anziehende Wirtschaft befeuern in Japan die Spekulationen auf raschere Zinserhöhungen. An den Märkten gilt es inzwischen als nahezu sicher, dass die Bank of Japan ihren Leitzins in der kommenden Woche auf 1,25 Prozent ‌anheben wird. Dies ⁠trieb den Yen am Dienstag auf den höchsten Stand seit Mitte Februar, während die asiatischen Aktienmärkte insgesamt keine klare Richtung fanden. «Da das ⁠Lohnwachstum weiter an Fahrt gewinnt, spricht immer mehr dafür, dass die Bank of Japan das Tempo der geldpolitischen Straffung erhöht», erklärten die Analysten von Capital Economics.

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05:30

Im asiatischen Devisenhandel profitierte der Yen von den Spekulationen auf raschere Zinserhöhungen in Japan: Der Dollar verlor 0,8 Prozent auf 153,12 Yen. Damit erreichte die japanische Währung ihren höchsten Stand seit Mitte Februar. Gegenüber ​dem Yuan ​legte der Dollar dagegen leicht auf 6,7104 Yuan zu. Zum Franken ⁠rückte er etwas auf 0,8091 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert ​bei 1,1625 Dollar und zog ⁠leicht auf 0,9405 Franken an.

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05:15

Am Rohstoffmarkt notierte die Rohölsorte Brent aus der Nordsee kaum verändert bei 97,10 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 1,1 Prozent fester bei 92,51 Dollar. «Zwar hat der US-Feiertag Labor Day zum Wochenauftakt für geringere Handelsvolumina gesorgt», sagten die Analysten der Bank Westpac. «Der militärische Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran am Wochenende hat die ‌Ölpreise jedoch weiter angetrieben und die Risikobereitschaft insgesamt gedämpft.»

Der Goldpreis steigt 0,8 Prozent auf 4441 Dollar.

(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)