08:10

Der SMI steht vorbörslich 0,1 Prozent tiefer. Nur die Aktie von Amrize (1,5 Prozent plus) steht im Leitindex höher. Am deutlichsten muss Logitech (minus 1,8 Prozent) Federn lassen. Am breiten Markt sind die Titel von Barry Callebaut (minus 4,5 Prozent) unter Druck.

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07:05

Der Goldpreis erreicht einen neuen Rekordstand: In der Nacht auf Montag kletterte der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) bis auf fast 4600 US-Dollar. Dieses Niveau konnte das Gold nicht ganz halten, lag aber am frühen Morgen mit 4567 US-Dollar noch immer 1,3 Prozent im Plus.

Silber verteuerte sich um knapp fünf Prozent auf 83,50 Dollar und lag damit nur noch rund einen halben Dollar unterhalb des Rekordhochs von Ende 2025. Händler führten die Gewinne bei den Edelmetallen primär auf die Situation im Iran zurück. Zudem nannten einige Experten mit Blick auf die Gewinne beim Gold auch die zunehmenden Sorgen über die Unabhängigkeit der US-Notenbank als Argument.

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06:15

Der SMI wird bei der IG Bank kaum verändert indiziert. Letzte Woche schloss der Index mit einem Plus von 1,1 Prozent ab.

Dabei hat die Drohung der US-Regierung mit einer Anklage gegen Notenbankchef Jerome Powell die Finanzmärkte verunsichert. 

Der Dollar und die US-Aktienfutures gaben nach, da sich Anleger besorgt über ‌die Unabhängigkeit der ‌US-Notenbank (Fed) zeigten. Der Vorgang ist eine dramatische Eskalation im Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Fed-Vorsitzenden.

Die S&P-500-Futures fielen im asiatischen Handel um 0,5 Prozent. Der Dollar gab gegenüber den meisten wichtigen Währungen um rund 0,2 Prozent nach ​und fiel auf unter 158 Yen JPY= sowie 1,1660 Dollar je Euro. ‌Der Goldpreis erreichte ein Rekordhoch von mehr als ‌4.600 Dollar je Feinunze. Gestützt wurde der Preis auch durch die Unruhen im Iran, die zudem den Ölpreis antrieben.

«Trump zerrt an den losen Fäden der Unabhängigkeit der Zentralbank», sagte Andrew Lilley, Chef-Anlagestratege bei der Investmentbank Barrenjoey in Sydney. Trump unternehme diese Schritte nur, weil er wisse, dass er die Kontrolle über die ⁠Fed nicht übernehmen könne.

Daher wolle er so viel unzulässigen Druck wie möglich ausüben. «Dieser offene Krieg zwischen der Fed und der US-Regierung ... schadet offensichtlich dem US-Dollar», sagte Ray Attrill, Leiter der Devisenstrategie bei der National Australia Bank.

Powell hatte ​am Sonntag erklärt, die Regierung von Präsident Donald Trump habe ihm mit ‌einer strafrechtlichen Anklage gedroht. Dies sei ein «Vorwand», um die Zentralbank zu Zinssenkungen ‍zu drängen. Im weiteren Verlauf der Woche warten die Anleger auf die Veröffentlichung von US-Inflationsdaten, Handelszahlen aus China und eine Reihe ​von Bilanzen von US-Unternehmen.

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06:00

Die Shanghaier Börse hat am Montag fester tendiert. Der dortige Leitindex gewann 0,8 Prozent auf 4.151,14 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4.779,95 Punkte. ‌An der japanischen Börse wurde dagegen nicht gehandelt.

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05:30

Im asiatischen Devisenhandel ⁠verlor der Dollar geringfügig auf 158,03 Yen und legte leicht auf ‌6,9754 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,7988 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf ‍1,1655 Dollar und zog leicht auf 0,9310 Franken an.

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05:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,3 Prozent auf 63,50 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 0,3 Prozent fester bei 59,28 Dollar.

(cash/Reuters/AWP)

Daniel Hügli
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