Der flächenbereinigte Umsatz wuchs den am Freitag veröffentlichten Zahlen zufolge um fünf Prozent und traf damit die Erwartungen der Analysten. Während die Verkäufe in der Region Amerika um zwölf Prozent und in China um neun Prozent zulegten, verbuchte Burberry in Europa und im Nahen Osten einen Rückgang um drei Prozent. Als Grund nannte der für seine Trenchcoats und das beige-schwarze Karomuster bekannte Konzern den Krieg im Iran, der die Ausgaben von Touristen in Europa gedämpft habe.
Damit scheint die Strategie von Konzernchef Joshua Schulman aufzugehen, der das Unternehmen seit zwei Jahren leitet und sich bei der Neuausrichtung auf die beiden wichtigsten Märkte USA und China konzentriert. In den USA profitiert die Luxusbranche derzeit von einer neuen Schicht von Millionären, die durch den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) zu Reichtum gekommen sind.
In China trieben vor allem jüngere Käufer der sogenannten Generation Z den Absatz an. «Wir ziehen eine breite Palette von Luxuskunden über alle Produktkategorien, Vertriebskanäle und Regionen hinweg an», sagte Schulman. Dies bestärke ihn in seiner Zuversicht für die künftigen Geschäftschancen.
Um das Wachstum weiter anzukurbeln, versucht der Konzernchef, die Marke über die klassischen Trenchcoats und Schals hinaus bei Frühlings- und Sommermode stärker zu positionieren, etwa mit einer eigenen Bademode-Kollektion.
(Reuters)

