Vor allem Unternehmen aus den Bereichen Medizin, Biotech, Pharma, Bildung und Informations- und Kommunikationstechnologie würden weiterhin nach Büroflächen an zentralen Lagen suchen. Zu diesem Schluss kommt CSL Immobilien in einer am Dienstag publizierten «Sommerumfrage 2023». Dabei gaben rund 200 Marktakteure Auskunft über die Geschäftsentwicklung.
Einzig der Kanton Zug bildet eine Ausnahme. Aufgrund der Steuervorteile dort ist die Nachfrage sowohl in der Stadt, als auch im Umland weiterhin hoch.
Für das kommenden Jahr rechnen die Befragen mehrheitlich mit einer stabilen bis leicht rückläufigen Nachfrage nach Büroimmobilien. Dabei sollten die Leerstände und die Büromieten stabil bleiben.
Wohnimmobilien in Städten und Agglo werden teurer
Trotz der steigenden Zinsen erwartet die Mehrheit der befragten Immobilienakteure, dass die Kaufpreise für Stockwerkeigentum und Einfamilienhäuser weiter steigen werden. Preissteigerungen seien vor allem in Städten und Agglomerationen zu erwarten.
In ländlichen Gebieten dürften die Preise hingegen nachgeben. Die Mietpreise dürften den Befragten zufolge aber zulegen.
(AWP)
