Der Hersteller von elektronischen Komponenten Carlo Gavazzi hat in dem im März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2025/26 den Umsatz gesteigert. Die Ergebnisse fielen dagegen tiefer aus, primär wegen Kosten zum Umbau der Gruppe.

Beim Umsatz rechnet Carlo Gavazzi laut den am Dienstag ausgewiesenen und noch nicht geprüften Vorabzahlen mit einem Wert von rund 136,9 Millionen Franken. Das entspricht gegenüber dem Geschäftsjahr 2024/2025 einem Anstieg von 4,9 Prozent.

Der Betriebsgewinn (EBIT) sei dagegen voraussichtlich auf rund 4,4 Millionen Franken von zuvor 6,7 Millionen gesunken. Und der Reingewinn auf rund 1,8 Millionen nach 4,1 Millionen Franken im Vorjahr, hiess es weiter.

Sonderkosten belasten Ergebnis

Als Hauptgründe für den Gewinnrückgang nennt Carlo Gavazzi Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem Abbau der Aktivitäten in Malta. Zudem hätten auch Anlaufkosten für das neue Werk in Mexiko die Rechnung belastet.

Positiv hat sich der Auftragseingang entwickelt: Dieser stieg laut den Angaben um 28,1 Prozent auf rund 138,3 Millionen Franken. Dabei seien die Aufträge im zweiten Semester mit rund 70,2 Millionen Franken leicht über jenen des ersten Semesters (68,1 Mio) gelegen.

Die detaillierten und geprüften Jahreszahlen wird Carlo Gavazzi am 25. Juni veröffentlichen.

(AWP)