Die Aktien von Galderma notieren am Dienstagmorgen 1,5 Prozent tiefer bei 188,60 Franken. Seit Jahresbeginn haben die Papiere über 18,1 Prozent angezogen. Der Titel wurde im September in den Swiss Market Index aufgenommen.

Am Montagabend hatte der Hautpflegekonzern den Abgang von CFO Luigi La Corte bekanntgegeben. Dieser verlasse das Unternehmen nach knapp sechs Monaten, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. La Corte startete erst am 1. Mai 2026 bei Galderma. Während einer Übergangsphase wird er weiterhin in seiner Funktion bleiben, während der Verwaltungsrat nach einem Nachfolger sucht.

Laut Analysten des Investmenthauses Vontobel könnte der kurze Verbleib des CFO und der Zeitpunkt kurz nach der Übernahme von ZO Skin Health zu Spekulationen über mögliche Gründe für den CFO-Abgang führen. «Wir haben keine tiefer liegenden Gründe festgestellt, die andere mögliche Gründe als die neue Gelegenheit stützen würden», heisst es seitens Vontobel.

Auch für einen Analysten der ZKB komme der Wechsel von La Corte überraschend: «Der Zeitpunkt mitten in einer 1,5-Milliarden-Dollar-Übernahme von ZO Skin Health ist unseres Erachtens ungünstig. Die bislang ungeregelte CFO-Nachfolge erzeugt Unsicherheit.»

Neben dem Abgang des CFO kündigte Galderma eine geplante Vergrösserung des Verwaltungsrats von zehn auf elf Mitglieder an. Die ZKB erachtet diese Vergrösserung des Gremiums als zu umfangreich.

Vontobel und ZKB bleiben bei ihren bisherigen Ratings «Buy» beziehungsweise «Marktgewichten». Das Kursziel belässt Vontobel unverändert bei 220 Franken.

Am Montag gab es für die Galderma-Aktien bereits drei Kurszielerhöhungen von Jefferies (220 Fr.), UBS (220 Fr.) und der Deutschen Bank (215 Fr.). Alle drei Institute empfehlen den Titel des Hautpflegespezialisten zum Kauf. Als Gründe nennen die Banken die Drittquartalszahlen, mit denen Galderma die Erwartungen übertroffen hatte.

Aktuell stufen bei Galderma laut AWP-Analyser 15 Analysten mit «Kaufen» und mit «Neutral». «Sell»-Empfehlungen gibt es keine. Die Kursziele liegen zwischen 175 und 230 Franken mit einem Durchschnitt von 209 Franken.

Portrait von cash-Redaktor Loris Gregorio
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