Der Umsatz (gemäss IFRS) nahm um 3,1 Prozent auf 597,8 Millionen Franken zu, wie CFT am Donnerstag mitteilte. Auf bereinigter Basis (einschliesslich des proportionalen Einbezugs von Joint Ventures) waren es plus 2,2 Prozent auf 646,2 Millionen Franken Zu konstanten Wechselkursen lagen die Wachstumsraten bei +11,0 bzw. +10,4 Prozent. Allerdings hat sich das Wachstum im zweiten Quartal etwas abgeschwächt und auch die Währungsentwicklung wirkte sich dämpfend aus.
Die Erwartungen der Analysten wurden damit nicht erfüllt. Diese hatten den IFRS-Umsatz im Schnitt (AWP-Konsens) bei 613 Millionen Franken erwartet.
Das Interdealer-Brokergeschäft (IDB), die wichtigste Sparte, wuchs währungsbereinigt um 10,4 Prozent auf 623,3 Millionen Franken. Das Geschäft mit Privatkunden (Non-IDB) legte zu konstanten Wechselkursen um 8,9 Prozent zu, ging in Franken gerechnet aber um 6,7 Prozent auf 22,9 Millionen zurück.
Langsameres Wachstum im Q2
Im zweiten Quartal verlangsamte sich das Wachstum nach einem starken Jahresauftakt. Der Umsatz inklusive Gemeinschaftsunternehmen stieg zu konstanten Wechselkursen um 3,6 Prozent, in Schweizer Franken sank er hingegen um 1,1 Prozent auf 306,5 Millionen. CFT verwies auf eine hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr, als die Marktvolatilität nach den US-Zollankündigungen für eine besonders hohe Handelsaktivität gesorgt hatte.
Der starke Franken, insbesondere gegenüber dem US-Dollar und dem japanischen Yen, habe die ausgewiesenen Umsätze belastet, hiess es weiter. Das Geschäft im Juli habe den positiven Trend aus dem ersten Halbjahr fortgesetzt.
Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr machte CFT in der Mitteilung nicht. Die Gewinnzahlen für das erste Halbjahr werden erst am 28. August bekannt gegeben.
(AWP)

