Das Ergebnis im ‌sogenannten Upstream-Geschäft dürfte um ‌1,6 bis 2,2 Milliarden ​Dollar höher ausfallen als im Vorquartal, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Dem stünden jedoch Belastungen aus Absicherungs- und Buchhaltungseffekten ‌von 2,7 bis 3,7 Milliarden Dollar gegenüber, die den Gewinn und den operativen Cashflow ​schmälerten.

Hintergrund sind die stark gestiegenen ​Öl- und Gaspreise infolge ​des Iran-Krieges. Der Preis für die Referenzsorte ‌Brent stieg im ersten Quartal im Schnitt um 24 Prozent auf 78,38 Dollar je ​Barrel. ​Rivale Exxon Mobil ⁠hatte am Mittwoch eine ähnliche ​Entwicklung signalisiert: ⁠Auch dort dürfte ein Gewinnplus im Fördergeschäft ‌von einer Milliardenbelastung durch Absicherungsgeschäfte überschattet werden.

(Reuters)