Die Regulierungsbehörde schreibt den Unternehmen etwa vor, sich an Gesetze für Auslandsinvestitionen zu halten sowie Kartell- und Korruptionsverbote einzuhalten. Zudem sollen die Autobauer ihre Preise an den Kosten und Marktbedingungen ausrichten. Unfaire Preisvorteile sowie häufige oder drastische Preisänderungen, die den Verbrauchern oder dem Image der Marken schaden könnten, müssten vermieden werden, hiess es in den am Dienstag veröffentlichten Richtlinien. Auch eine wahrheitsgemässe Werbung und die Einhaltung lokaler Arbeitsgesetze wurden angemahnt.
Hintergrund der neuen Regeln ist die schnelle weltweite Expansion chinesischer Hersteller wie BYD, die wegen des harten Wettbewerbs auf dem Heimatmarkt verstärkt im Ausland wachsen wollen. Offiziellen Daten zufolge exportierte China im Jahr 2025 rund 8,32 Millionen Fahrzeuge in mehr als 200 Länder und Regionen. Chinesische Unternehmen haben zudem in mehr als 80 Märkten in die Automobilproduktion investiert. Das Handelsministerium erklärte, die Richtlinien sollten eine vernünftige und geordnete grenzüberschreitende Aufteilung der Industrie- und Lieferketten und die langfristige internationale Entwicklung der chinesischen Autoindustrie fördern.
(Reuters)

