Insgesamt wurden nur noch 950'000 Fahrzeuge an die Händler übergeben, das ist ein Drittel weniger als im Vorjahr, wie aus Daten des chinesischen Herstellerverbandes CAAM vom Mittwoch hervorgeht. Eine Rolle spielte dabei, dass das chinesische Neujahrsfest in den Monat fiel und deswegen die Zahl der Arbeitstage unter dem Vorjahresniveau lag. Dazu kommt das Auslaufen von Steuervergünstigungen und Subventionen für Elektroautos. Seit Jahresauftakt gingen die Verkäufe um gut ein Viertel zurück.
Abgemildert wurde das Absatzminus durch einen anziehenden Export. Allein im Februar wurden 590'000 Fahrzeuge aus China ausgeführt, das sind 58 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt summiert sich das Absatzminus der chinesischen Hersteller damit auf 15 Prozent. Allerdings drohen dem Exportgeschäft angesichts des Kriegs im Iran Rückschläge. Rund ein Fünftel der chinesischen Fahrzeugexporte gehen in den Nahen und Mittleren Osten. «Wir befürchten, dass die Exportdaten im März nicht gut ausfallen werden», sagte Chen Shihua, Experte beim Herstellerverband.
(Reuters)

