In China sind die Erzeugerpreise im März erstmals seit mehr als ‌drei ⁠Jahren wieder gestiegen. Der Erzeugerpreisindex (PPI) legte im Jahresvergleich um ⁠0,5 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt am Freitag mitteilte. ‌Damit endete eine 41 ‌Monate andauernde Phase sinkender Preise. ​Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Vorfeld mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet. Der Preisauftrieb geht den Daten zufolge auf steigende ‌Importkosten im Zusammenhang mit der Krise im Nahen Osten zurück.

Die Konsumentenpreise stiegen unterdessen schwächer als erwartet. Der ​entsprechende Index (VPI) kletterte im März ​im Jahresvergleich um 1,0 Prozent, ​nachdem er im Februar noch um 1,3 Prozent angezogen war. ‌Experten hatten ein Plus von 1,2 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Konsumentenpreise um ​0,7 ​Prozent. Hier hatten ⁠Analysten einen Rückgang um 0,2 Prozent ​erwartet, nach einem ⁠Anstieg von 1,0 Prozent im Februar. Die ‌Preise für Nahrungsmittel stiegen im Jahresvergleich um 0,3 Prozent, während sich andere Waren ‌um 1,2 Prozent verteuerten. 

(Reuters)