Das Caixin-Ergebnis ist ein weiterer Beleg dafür, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt im zweiten Quartal aufgrund der schwächeren Nachfrage an Schwung verloren hat.
Der Caixin-PMI für das verarbeitende Gewerbe erfasst rund 650 private und staatliche Hersteller und konzentriert sich nach Ansicht von Wirtschaftsexperten eher auf exportorientierte Unternehmen in den Küstenregionen, während der bereits am Freitag veröffentlichte offizielle PMI 3.200 Unternehmen in ganz China erfasst.
Die schwachen PMI-Werte, die als wichtige Wirtschaftsindikatoren gelten, zeigen, dass es China schwerfällt, den Aufschwung nach der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres aufrechtzuerhalten.
"Aktuelle Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass Chinas Aufschwung noch keine stabile Basis gefunden hat, da es nach wie vor an internen Wachstumsfaktoren mangelt und schwache Nachfrage und düsteren Aussichten weiterhin bestehen", stellt Wang Zhe, leitender Ökonom bei der Caixin Insight Group fest.
(Reuters)
