Der Autobauer verzeichnete im zweiten Quartal erstmals seit dreieinhalb Jahren einen Gewinnrückgang. Unter dem Strich verdiente das chinesische Unternehmen umgerechnet knapp 770 Millionen Euro, wie aus einer Pflichtmitteilung vom Freitag hervorgeht. Das sind 29,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Für das erste Halbjahr bleibt damit aber ein Umsatzplus von 23,3 Prozent und ein Gewinnanstieg von 13,8 Prozent.

Auf dem Markt für E-Autos in der Volksrepublik tobt derzeit ein Preiskrieg, der auch die Regierung in Peking alarmiert. Das Wirtschaftsministerium kündigte am Freitag an, zusammen mit anderen Behörden verstärkt gegen Dumpingpreise und falsche Werbeangaben vorzugehen. In einigen Branchen solle der ungeregelte Wettbewerb dadurch verstärkt kontrolliert werden. An der Börse legten darauf die Aktien von Elektroautobauern und Batterieherstellern zu. 

(Reuters)