Das Volumen der Bestellungen sei nach vorläufigen Berechnungen im abgelaufenen Quartal auf etwa 800 Millionen Euro gestiegen, teilte der Chipindustrie-Zulieferer ASM International (ASMI) am Montag mit.
Analysten hatten mit einem Wert von 669 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz habe mit 698 Millionen Euro die Markterwartungen ebenfalls übertroffen. ASMI-Aktien steigen daraufhin zur Eröffnung der Börse Amsterdam gegen den Trend um 1,4 Prozent.
Im dritten Quartal 2025 hatte eine schwächelnde Nachfrage aus der Volksrepublik die Bilanz von ASMI belastet. Zuvor hatte das niederländische Unternehmen seine Umsatzziele für das zweite Halbjahr 2025 gesenkt. Der Chipzuliefer-Branche machen die US-Beschränkungen für Hochtechnologie-Exporte zu schaffen. So dürfen ASMI und der grössere Rivale ASML ihre modernste Maschinen-Generation nicht nach China liefern. Die dortigen Kunden greifen daher verstärkt zu älteren Modellen.

