Mit seinen Jahreszahlen konnte der Elektronikkonzern die Erwartungen zwar erfüllen, der Ausblick für 2026 enttäuscht hingegen am Markt.
Um 09.40 Uhr verlieren die Papiere von Cicor 7,9 Prozent auf 146,00 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI steht derweil mit 0,6 Prozent im Minus. Im bisherigen Jahresverlauf stehen die Valoren von Cicor damit aber immer noch gut 15 Prozent höher. Die im Februar gestartete Erholung nach dem Einbruch im Dezember 2025 büsst jedoch an Schwung ein.
Mit seinem Ergebnis für 2025 hat Cicor die Erwartungen der Analysten mehrheitlich erfüllt, oder sogar leicht übertroffen. Die Zahlen boten aufgrund der Gewinnwarnungen im Dezember und einer weiteren Einengung Anfang 2026 auch kaum Überraschungspotenzial.
Für die UBS kommt das Minus dennoch nicht überraschend. Der Grund ist der Ausblick. Aufgrund der Senkungsrisiken für die Konsenserwartungen 2026 rechnete der zuständige Analyst mit einer erhöhten Volatilität. Seine Kaufempfehlung revidierte er jedoch nicht. Auch der Analyst von Baader Helvea attestierte ein Risiko für eine Senkung beim EBITDA-Konsens um 5 bis 10 Prozent.
«Die 2026 EBITDA-Guidance erachten wir als konservativ, mit der Chance auf Nachbesserung», heisst es bei ZKB-Analyst Bernd Laux etwas positiver. Er erachtet die Papiere, ebenso wie die meisten anderen Analysten, auch weiterhin als attraktiv bewertet.
(AWP)

