Die Investmentbank profitierte wie die ⁠Rivalen JPMorgan und Goldman Sachs von den Spannungen an den Märkten infolge ‌des Iran-Kriegs und des vom KI-Boom ‌getriebenen vorübergehenden Ausverkaufs am Softwaremarkt. ​In solchen Märkten tendieren Anleger dazu, ihre Portfolios öfter umzuschichten oder sich gegen Risiken abzusichern.

Der Nettogewinn kletterte im ersten Quartal auf 5,8 (Vorjahr: 4,1) Milliarden Dollar, wie die Citigroup ‌am Dienstag mitteilte. Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen ist vom turbulenten politischen Umfeld noch wenig betroffen, was die Beratergebühren ​nach oben treibt.

Mit den Quartalszahlen lag Citi ​bei der Rendite auf ​das eingesetzte Kapital mit 13,1 Prozent deutlich über der Zielmarke von 10 ‌bis 11 Prozent, die man sich für das Gesamtjahr gesetzt hat. Die Grossbank erwirtschaftete mit 24,6 Milliarden Dollar so hohe ​Erträge ​wie seit einem Jahrzehnt ⁠nicht mehr.

Die Erträge im Kapitalmarktgeschäft ​kletterten insgesamt um ⁠19 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar. Am stärksten wuchsen ‌die Erlöse im Aktienhandel mit 39 Prozent, aber auch im Anleihenhandel legte Citi um 13 Prozent zu.

(Reuters)