Der Spezialchemiekonzern Clariant hat den Ausbau seiner Produktion für pharmazeutische Hilfsstoffe in den USA angekündigt und stärkt damit die Versorgung in Nord- und Lateinamerika. Am Standort Clear Lake im US-Bundesstaat Texas soll eine Anlage entstehen, die wichtige Zusatzstoffe für Medikamente herstellt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Dabei handelt es sich um Polyethylenglykol (PEG), das etwa in Tabletten oder Cremes eingesetzt wird. Es ist die erste Clariant-Anlage in den USA für diese pharmazeutische Produktion. Mit der regionalen Herstellung will Clariant Lieferzeiten verkürzen und die Versorgungssicherheit für Pharmaunternehmen erhöhen. Zudem sollen Kunden schneller auf Nachfrage reagieren und Lagerkosten senken können.
Der Ausbau ist Teil der Strategie, die Präsenz im nordamerikanischen Pharmamarkt zu stärken und langfristige Partnerschaften mit Kunden auszubauen.
(AWP)

