Der Nettoumsatz wuchs im ersten Quartal um zwölf Prozent auf fast 12,5 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in Atlanta mitteilte. Der Überschuss sprang sogar um 18 Prozent auf gut 3,9 Milliarden Dollar nach oben. Auf vergleichbarer Basis schnitt der Hersteller von Limonaden wie Coca-Cola, Fanta und Sprite damit besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet.

Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten gut an. Die Coca-Cola-Aktie gewann im vorbörslichen US-Handel zuletzt rund 2,5 Prozent. Den Umsatzanstieg erklärte das Unternehmen vor allem mit grösseren Absatzmengen. Auf vergleichbarer Basis betrug die Steigerung zehn Prozent, davon stammten acht Prozentpunkte aus grösseren Mengen und zwei Punkte aus höheren Preisen.

Der neue Konzernchef Henrique Braun sieht Coca-Cola damit auf Kurs, den Umsatz auf vergleichbarer Basis und währungsbereinigt wie geplant um vier bis fünf Prozent zu steigern. Allerdings dürften Wechselkurseffekte den Anstieg um ein bis zwei Punkte dämpfen. Der bereits beschlossene Verkauf des Afrika-Geschäfts dürfte den Erlös um weitere vier Punkte drücken, hiess es weiter. Braun hatte die Konzernführung Ende März von James Quincey übernommen, der nun als Executive Chairman agiert.

(AWP)