Wie das «Handelsblatt» am ⁠Freitag unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang ‌vertraute Personen berichtete, ist ‌der Umfang des Abbaus ​noch nicht entschieden und muss mit den Arbeitnehmervertretern diskutiert werden. Betriebsratschef Sascha Uebel sagte der Zeitung, er stelle sich auf weitere Einsparungen ‌und möglicherweise auch einen weiteren Stellenabbau ein. Dieser werde jedoch deutlich geringer ausfallen ​als bei einer möglichen Übernahme durch ​die italienische Grossbank UniCredit. Ein ​Sprecher der Bank lehnte einen Kommentar ab.

Deutschlands zweitgrösstes ‌börsennotiertes Geldhaus hatte sich im vergangenen Jahr mit dem Betriebsrat über den Abbau ​von rund ​3900 Stellen bis ⁠2028 über Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen ​verständigt. In anderen ⁠Bereichen sollen aber neue Arbeitsplätze entstehen, ‌sodass der Personalbestand des Konzerns von 36.700 Jobs weitgehend stabil bleibt.

(Reuters)