Der um den Verkauf der Sparte OESL bereinigte Betriebsgewinn verbesserte sich im zweiten Quartal um gut ein Drittel auf 570 Millionen Euro, wie Continental am Dienstag mitteilte. Die Gewinnmarge lag bei 12,9 Prozent nach 9,6 Prozent im Vorjahr. Continental-Finanzchef Roland Welzbacher begründete den höheren Gewinn damit, dass mehr grosse Reifen verkauft wurden. Dazu kämen geringere Zollkosten sowie günstigere Rohstoffpreise. Allerdings drohe hier Gegenwind. Die Kosten für Rohstoffe dürften in der zweiten Jahreshälfte steigen, ergänzte er.
Beim Umsatz spürt Continental die schwächelnde Autokonjunktur. Die Erlöse lagen bereinigt um die Verkäufe mit 4,4 Milliarden Euro um 0,3 Prozent unter dem Vorjahr. Continental hatte zu Jahresbeginn das Geschäft mit Gummiprodukten für Automobilhersteller OESL verkauft und sich zuletzt von der Kunststofftechnik-Sparte ContiTech getrennt.
(Reuters)

