Der Umsatz stieg insgesamt um 3,3 Prozent auf 334,1 Millionen Franken, wie CPH Group am Mittwoch mitteilte. Positiv wirkten sich dabei die Übernahmen von LOG Pharma (Verpackungen) und SiliCycle (Chemie) aus. Währungs- und akquisitionsbereinigt ging der Umsatz hingegen um 1,0 Prozent zurück.

Wie in einer Gewinnwarnung vom November angekündigt, ging das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 6,5 Prozent auf 50,3 Millionen Franken zurück. Die entsprechende Marge lag mit 15,0 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert von 16,6 Prozent und damit auch klar unter der mittelfristigen Zielspanne von 16 bis 18 Prozent.

Grund für den Rückgang waren laut CPH vor allem Preis- und Volumendruck aufgrund von Überkapazitäten im pharmazeutischen Blisterverpackungsmarkt. Dazu kamen Währungseinflüsse, höhere Abschreibungen und Finanzierungskosten sowie wegfallende Einmalerträge aus dem Vorjahr.

Unter dem Strich verblieb ein um knapp ein Drittel tieferer Reingewinn von 23,4 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen dennoch eine unveränderte Dividende von 2,00 Franken je Aktie erhalten.

Das Unternehmen lag mit dem Umsatz und Gewinn leicht unter den Schätzungen zweier von AWP befragter Analysten, mit der Marge aber leicht darüber.

Leicht zuversichtlicher Ausblick

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr gibt sich CPH trotz der schwierigen Lage vorsichtig optimistisch. Für 2026 wird auf Gruppenstufe mit einem höheren EBITDA und EBIT sowie Nettoergebnis gerechnet. Beide Geschäftsbereiche erwarten je einen höheren Umsatz und EBITDA als im Vorjahr.

Das Umfeld bleibe anspruchsvoll, aber das erweiterte Portfolio sowie die verstärkte Präsenz in den Nischenmärkten sollen laut der Gesellschaft «Wachstum bei attraktiven Margen» ermöglichen.

(AWP)