Der Umsatz stieg nominal um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Marktforschungsunternehmen NielsenIQ (NIQ) am Donnerstag mitteilte.

Das Wachstum wurde vor allem vom Bereich Food/Nearfood getragen, der um 3,2 Prozent zulegte. Der Nonfood-Sektor wuchs lediglich um 1,8 Prozent. Treiber waren sowohl höhere Preise als auch steigende Absatzmengen, je nach Warengruppe unterschiedlich stark ausgeprägt. Ein wesentlicher Wachstumstreiber blieb insgesamt der Onlinehandel mit einem Plus von rund 11 Prozent bis Ende März.

Gleichzeitig blieb die Konsumlaune gedämpft. Dies habe zu einer zurückhaltenden, stärker bedarfsorientierten Nachfrage geführt, wie es hiess. Zusätzlich sorgten wechselhafte Wetterbedingungen für eine ungleichmässige saisonale Entwicklung. Die Teuerung blieb im März moderat, was Preisanpassungen begrenzte.

Im Food-Bereich stützten insbesondere Süsswaren und Snacks das Wachstum, getrieben durch steigende Preise und Mengen. Frischprodukte entwickelten sich ebenfalls deutlich positiv, vor allem dank höherer Nachfrage bei Fleisch, Gemüse, Eiern und Convenience-Artikeln.

Der Getränkemarkt dagegen stagnierte weitgehend: Wachsende Absatzmengen wurden durch sinkende Preise neutralisiert. Alkoholische Getränke verzeichneten rückläufige Mengen, während alkoholfreie Getränke leicht zulegten.

Im Nonfood-Bereich trieben Freizeitartikel, Heimelektronik und DIY das Wachstum. Der Bereich Fashion blieb leicht rückläufig.

(AWP)