"Unser grösster Wettbewerbsnachteil sind nicht Unternehmenssteuern, sondern Fachkräftemangel und Demografie. Wir brauchen eine Million Migranten", sagte Moritz Schularick der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Dafür müsse es eine entsprechende Offenheit im Land geben, dies erfordere Mut zum Wandel.
Ausserdem müsse man die frühkindliche Erziehung ausbauen, um Mütter im Arbeitsmarkt zu halten. "Wenn wir beides schaffen, bin ich optimistisch für den Standort", so der IfW-Chef. Schularick begab sich damit mit der Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, auf eine Linie. Diese hält sogar 1,5 Millionen Zuwanderer pro Jahr für erforderlich.
(Reuters)
