Diese Aktionen bedrohten die regionale ‌Stabilität sowie die Freiheit ‌und Sicherheit der internationalen ​Schifffahrt, hiess es in einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der De-facto-Botschaften der sogenannten E3-Staaten in Taipeh. Man habe mit Besorgnis neuartige chinesische ‌Aktivitäten in den Gewässern östlich von Taiwan zur Kenntnis genommen.

Da die europäischen Staaten mit Rücksicht ​auf China keine offiziellen diplomatischen Beziehungen ​zu Taiwan unterhalten, nehmen dort ​inoffizielle Vertretungen die Aufgaben von Botschaften wahr. China ‌betrachtet die demokratisch regierte Insel als eigenes Territorium. Präsident Xi Jinping hat auch den Einsatz militärischer ​Gewalt ​für die Eingliederung ⁠Taiwans in die Volksrepublik nicht ​ausgeschlossen.

Die USA ⁠sind traditionell der wichtigste Unterstützer und Waffenlieferant Taiwans. ‌US-Präsident Donald Trump hatte in Taipeh zuletzt allerdings für Verunsicherung gesorgt, weil ‌er die Militärhilfe infrage gestellt hatte.

(Reuters)