Ein gemeinsames Vorgehen werde es erlauben, zusammen die notwendige Infrastruktur zu planen, hiess es am Montag in einer Erklärung von Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Belgien, Luxemburg und das Nicht-EU-Land Schweiz. «Die Staaten haben ein stark vernetztes Stromnetz und können in einigen Gebieten vom Offshore-Potenzial und in anderen Gebieten von der Speicherung profitieren», erklärte der geschäftsführende niederländische Energieminister Rob Jetten.
Die Staaten machen zusammen fast die Hälfte der EU-Stromproduktion aus. Der Europäischen Umweltagentur (EUA) zufolge bezog die EU 2022 41 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Quellen. Dabei variiert die CO2-Intensität der Stromerzeugung jedoch erheblich. So bezieht Österreich mehr als drei Viertel seines Stroms aus erneuerbaren Quellen, während Frankreich für etwa 70 Prozent seines Stroms auf Kernenergie setzt und Polen aufgrund seines hohen Kohleanteils die CO2-intensivste Stromproduktion aller EU-Länder hat.
(Reuters)
