Der Euro knickte auf 1,1910 US-Dollar ein nach 1,1953 gegen Mittag. Zum Franken trat die europäische Gemeinschaftswährung mit Kursen von 0,9174 mehr oder weniger auf der Stelle.
Kurz zuvor waren US-Daten etwas besser ausgefallen als prognostiziert. Der Auftragseingang der US-Industrie hat im November im Vergleich zum Vormonat um 2,7 Prozent zugelegt. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet.
Die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed hatte am Vorabend den Dollar nicht nachhaltig gefestigt. Das Fed hatte den Leitzins wie erwartet nicht weiter gesenkt und in der Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent belassen. Zudem haben die US-Notenbanker keine klaren Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Zinssenkung gegeben, obwohl US-Präsident Donald Trump zuletzt immer wieder solche gefordert hatte. Im vergangenen Jahr hatte das Fed die Leitzinsen dreimal um jeweils 0,25 Prozentpunkte reduziert.
Nach Einschätzung von Experten der Dekabank haben die US-Währungshüter die wirtschaftliche Entwicklung des Landes etwas positiver bewertet. Ausserdem gehe aus der Stellungnahme der Notenbank zur Zinsentscheidung hervor, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas besser eingeschätzt werde.
(AWP)
