Das EUR/USD-Paar notiert um die Mittagszeit bei 1,1554 nach 1,1548 am Morgen, bei USD/CHF sind es 0,7810 nach 0,7815. Entsprechend sind auch die Veränderungen bei EUR/CHF gering, zuletzt wurden 0,9023 bezahlt nach 0,9025. Im Vergleich zum Vortag hat der Greenback allerdings klar zugelegt. Der Euro hatte am Mittwoch zur gleichen Zeit noch über 1,16 US-Dollar gekostet, das USD/CHF-Paar lag klar unter 0,78.
Zuletzt hätten iranische Angriffe auf die Energieinfrastruktur am Persischen Golf und auf Tanker die Sorgen um die Öl- und Gaslieferungen verstärkt, beschrieben Analysten der Dekabank die Marktstimmung. Die Entscheidung von grossen Industriestaaten, strategische Ölreserven freizugeben, habe bisher noch nicht geholfen, hiess es bei der Commerzbank. Zudem habe die mehrfache Betonung der USA, dass der Krieg bald vorbei sei, bisher nicht überzeugen können.
Wegen der Sorge vor den Folgen des Iran-Kriegs sind Konjunkturdaten an den Finanzmärkten etwas in den Hintergrund gerückt. Am Nachmittag könnten allerdings Daten vom US-Arbeitsmarkt etwas Beachtung finden. Auf dem Programm stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf der Agenda.
Mehr Spannung verspricht dann auch die nächste Woche. Dann stehen Zinsentscheidungen in den USA (Mittwochabend) sowie EZB und SNB (je Donnerstag) auf dem Programm.
(AWP)

