Derzeit sei unklar, wie weit die Eskalationsspirale gedreht werde und wann sich eine Lösung abzeichne. Nach den Schwankungen der Vortage haben sich die Kurse nun wieder etwas eingependelt.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei einem Stand von 0,9051 mehr oder weniger auf der Stelle. Derweil schwächte sich der US-Dollar am Vormittag leicht ab und wird zurzeit bei 0,7789 Franken gehandelt. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1621 zeigt.

Durch den Preisanstieg bei Öl und Gas rückt auch wieder die Inflationsentwicklung und deren Auswirkungen auf die Geldpolitik der Notenbanken in den Fokus. So erwarten Experten von der US-Notenbank Fed teilweise nur noch eine Zinssenkung im laufenden Jahr, bei der EZB könnte sogar eine Zinserhöhung möglich werden.

Und auch die SNB will laut Commerzbank trotz der anhaltend tiefen Inflation wohl kein Risiko eingehen und hatte am Vortag erneut ihre «erhöhte Bereitschaft zu Interventionen am Devisenmarkt betont. »Derartige Warnungen von der SNB sind selten", so die Coba-Experten. Der nächste Schritt dürfte dann wohl eine aktive Invervention sein.

(AWP)