Am Devisenmarkt hat der Dollar seine leichten Verluste im Vormittagshandel wieder wettgemacht. Experten hatten für die Verluste des Greenback über Nacht noch auf die anhaltende Unsicherheit durch das neue Zoll-Chaos und den schwelenden Iran-Konflikt verwiesen.

Der Schweizer Franken notiert zum US-Dollar mit 0,7747 etwas tiefer als am frühen Morgen (0,7723). Der Euro hat zum US-Dollar am Vormittag ebenfalls leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1783 nach 1,1804 am frühen Morgen gehandelt. Das Euro/Frankenpaar kostet gegen Mittag 0,9128. Am frühen Morgen wurde es noch zu 0,9116 gehandelt.

In seiner mit Spannung erwarteten Rede zur Lage der Nation blieb US-Präsident Trump derweil konkrete Aussagen zur weiteren Zoll-Ausgestaltung schuldig. Er konzentrierte sich vor allem auf die Innenpolitik und brachte kaum neue Erkenntnisse. Trump hob insbesondere die politischen Errungenschaften seiner Regierung hervor.

Auch Daten zum deutschen BIP für das vierte Quartal oder die 2. Schätzung der Inflation im Euroraum sorgten nicht für grosse Bewegung. Am Nachmittag stehen dann aus den USA mit den Verkäufen neuer Häuser ebenfalls nur Daten aus der zweiten Reihe an. Zudem werden einige Reden von Fed-Mitgliedern erwartet, die allerdings wohl die jüngsten Aussagen hinsichtlich zunächst unveränderter Leitzinsen untermauern dürften.

(AWP)