Die Aktien von Huber+Suhner notieren am Mittwoch 14 Prozent höher auf 266,50 Franken und setzen sich an die Tabellenspitze der Tagesgewinner. Der Gesamtmarkt (SPI) steht derzeit 1,42 Prozent höher.
Das neue Allzeithoch wurde im frühen Geschäft bei 281 Franken markiert, so dass sich in der Spitze ein Plus von beinahe 22 Prozent ergab. Sie lassen damit das bisherige Rekordhoch von Mitte April weit hinter sich zurück. Damals wurden Kurse von bis zu 234 Franken bezahlt.
Für Rückenwind sorgt einerseits das besser als erwartete Abschneiden des US-Mitbewerbers Lumentum im vergangenen Quartal. Nicht zuletzt auch von den Aussagen der Amerikaner zum Geschäft mit Optical Circuit Switches werden in hiesigen Analystenkreisen ermutigende Rückschlüsse auf die ähnlich gelagerten Aktivitäten von Huber+Suhner gezogen.
So fühlt sich etwa der für die Zürcher Kantonalbank tätige Analyst Bernd Laux in seiner positiven Haltung für die Aktien bestätigt. Andererseits ist da auch noch eine kräftige Kurszielerhöhung durch den Berufskollegen Tommaso Operto von der UBS. Operto schätzt, dass Huber+Suhner alleine im margenstarken Markt für Optical Circuit Switches Umsätze von bis zu 400 Millionen Franken winken könnten. Darauf abgestützt hebt er sein Zwölf-Monats-Kursziel auf 320 von 230 Franken massiv an und bestätigt seine Kaufempfehlung für die Aktien.
Nimmt man das neue Allzeithoch bei 281 zum Massstab, haben Huber+Suhner seit Jahresbeginn rund 94 Prozent zugelegt, dies nachdem bereits im Vorjahr beinahe eine Kursverdoppelung gelang. Börsenbeobachtern zufolge müssen die Valoren die jüngsten Kursavancen vermutlich erst einmal verdauen. Sobald dies geschehen ist, seien aber nochmals höhere Notierungen möglich.
(cash/AWP)

