⁠Die US-Währung gab am Freitag kurzzeitig von rund 157,10 ‌auf 155,49 Yen nach. Auch ‌zu anderen Währungen ​verlor der Dollar: Der Euro stieg um 0,32 Prozent auf 1,177 Dollar und steuerte auf den zweiten Wochengewinn in Folge zu. Das britische Pfund ‌legte um 0,25 Prozent auf 1,1364 Dollar zu und stand vor der fünften Gewinnwoche in Serie.

Die ​Behörden in Tokio hätten am ​Donnerstag Yen gekauft, hatten Insider ​der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Aus Daten der japanischen Zentralbank (BOJ) ‌geht hervor, dass die Regierung für die Stützung bis zu 5,48 Billionen Yen (rund 35 Milliarden Dollar) aufgewendet ​haben ​könnte. Der Yen ⁠steht wegen der Zinsdifferenz zwischen ​den USA und ⁠Japan sowie der durch den Iran-Krieg gestiegenen Ölpreise ‌unter Druck. Analysten bezweifeln jedoch die Nachhaltigkeit der Intervention, da die Erwartungen an Zinssenkungen ‌der US-Notenbank Fed zuletzt gesunken sind.

(Reuters)