Am Montagmorgen stieg der US-Dollar über die Schwelle von 83 Rappen und damit auf den höchsten Stand seit Mai 2025. 

Das 16-Monate-Hoch folgt auf jüngst veröffentlichte und robuste Wirtschaftsdaten aus den USA. Sie schüren die Erwartung auf eine weitere Leitzinsanhebung durch die amerikanische Zentralbank Fed. Ein solcher Schritt würde die Zinsdifferenz zur Schweiz zumindest wahren, wenn nicht sogar ausbauen. Mitentscheidend ist hierbei die Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Am Freitag wies das Michigan-Konsumklima eine etwas weniger trübe Stimmung unter den US-Konsumenten aus, als erwartet worden war. Zudem sind die Inflationserwartungen der befragten Personen gestiegen. Auch dies ist für die Zinsen in den Vereinigten Staaten relevant.

Zuvor wurde bekannt, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt überraschend knapp unter der Marke von 200'000 geblieben sind. Das deutet auf einen robusten Arbeitsmarkt und einen soliden Wirtschaftsgang hin. Eine gute konjunkturelle Lage spricht in der Regel für Zinserhöhungen.

Gestärkt werden die Erwartungen auf höhere US-Zinsen auch von den anziehenden Ölpreisen. Sie treiben die Inflation an und sind am Monatag weiter gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump ‌einen ⁠iranischen Friedensplan zur Öffnung der Strasse von Hormus abgelehnt ⁠hat.

(cash)