In dem am 28. Dezember endenden dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 seien die Einnahmen um 3,1 Prozent ​auf 251 Millionen Pfund gefallen, ‌teilte der für seine ‌klobigen Stiefel mit gelber Naht bekannte Konzern am Dienstag mit. Grund dafür sei, dass das Traditionsunternehmen im Rahmen seiner neuen Strategie weniger Rabatte gewährt habe. Zusätzlich ⁠belastete eine schwächere Verbrauchernachfrage auf dem europäischen Markt das Geschäft. Für das Gesamtjahr 2025/26 würden weitgehend stagnierende ​Umsätze erwartet.

Die von US-Präsident Donald Trump ‌verhängten Zölle erschweren jedoch die ‍Ziele des Schuhherstellers und setzen die Kosten im wichtigen US-Markt ​unter Druck. Als Reaktion will Dr. Martens ab Januar die Preise in den USA anheben und ‌hat die Produktion von Laos nach ⁠Vietnam verlagert, wo die ‌verhängten Importzölle nicht so hoch sind. Um wieder profitabel zu wachsen, will ‍sich das Unternehmen zudem breiter aufstellen und das Angebot an Schuhen, Sandalen und Taschen ​ausbauen.

(Reuters)