Das gesamte operative Ergebnis stieg um 8 Prozent auf 2,28 Milliarden Euro, unter dem Strich lag aber ein Verlust von 1,04 Milliarden nach einem Gewinn von 280 Millionen im Vorjahr. Bereinigt um das verkaufte Geschäft lag der adjustierte EBITDA mit 1,77 Milliarden um 1 Prozent über dem Vorjahr, die Marge verbesserte sich auf 19,6 von 19,3 Prozent. Der Reingewinn im verbleibenden Geschäft lag bei 342 Millionen und damit knapp 5 Prozent unter dem Vorjahr.
Meilenstein im Konzernumbau
Den jüngsten mehrheitlichen Verkauf des Geschäfts mit Tierernährung und -gesundheit für 2,2 Milliarden Euro an den Finanzinvestor CVC bezeichnet CEO Dimitri de Vreeze als «Meilenstein» für das Unternehmen. Es markiere den finalen Schritt bei der strategischen Neuausrichtung auf ein konsumentenorientiertes Unternehmen in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Schönheit, lässt sich der CEO in der Mitteilung zitieren.
Für die Aktionäre wird es für 2025 eine stabile Dividende von 2,50 Euro je Aktie geben. Bereits angekündigt war das neue Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 500 Millionen, das im ersten Quartal 2026 starten soll.
Ausblick und Mittelfristziele
Für das Jahr 2026 sieht sich DSM-Firmenich gut positioniert. Einen konkreten Ausblick will das Unternehmen aber erst am Investorentag am 12. März geben.
Mit der Erreichung der Synergieziele aus der Zusammenlegung von DSM aus den Niederlanden und Firmenich aus Genf Mitte 2023 sei man auf Kurs. 2025 wurden Kostensynergien in Höhe von rund 65 Millionen Franken erreicht, die Umsatzsynergien beziffert das Unternehmen auf rund 100 Millionen, beim EBITDA seien es rund 35 Millionen gewesen.
Mittelfristig strebt der Konzern ein organisches Umsatzwachstum im Bereich von 5 bis 7 Prozent, eine adjustierte EBITDA-Marge von 22 bis 23 Prozent und eine Cash-Konversionsrate von über 10 Prozent an.
(AWP)

