Der ⁠bereinigte operative Gewinn (Ebitda) legte im vergangenen Jahresviertel um sechs ⁠Prozent auf 448 Millionen Dollar zu, wie DuPont am Dienstag ‌mitteilte. Dank Preiserhöhungen und eines Konzernumbaus ‌übertraf der bereinigte Gewinn ​je Aktie mit 1,88 Dollar die Analystenerwartungen von 1,76 Dollar. DuPont setzte 1,82 Milliarden Dollar um, ein Plus von vier Prozent binnen Jahresfrist.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet ‌der Konzern nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,17 und 7,32 Dollar. Zuvor hatte die Spanne ​bei 7,02 bis 7,16 Dollar gelegen. ​Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll auf ​1,75 bis 1,77 Milliarden Dollar steigen. Getragen wird das Wachstum ‌von einer robusten Nachfrage aus dem Gesundheitswesen, der Luftfahrt und der Wasserwirtschaft. Höhere Kosten für Rohstoffe und Energie glich ​DuPont ​durch Preisaufschläge aus.

Die Aktien von DuPont notieren in der US-Vorbörse dennoch mit gut 3 Prozent im Minus-

Die Chemiebranche ⁠leidet zwar unter einer schwachen Gesamtnachfrage, ​profitiert zuletzt jedoch ⁠von gestiegenen Preisen. Grund dafür sind Angebotsengpässe infolge der Spannungen ‌rund um die Strasse von Hormus. Dieses Umfeld beflügelte zuletzt auch Konkurrenten: So hob ‌BASF ihre Ziele an, während der US-Rivale ​Dow die Quartalserwartungen übertraf.

(Reuters)