Gestiegene Treibstoffkosten infolge des Iran-Kriegs haben der britischen Billigfluglinie Easyjet im ‌ersten ⁠Halbjahr einen Verlust eingebrockt. Das Minus lag ⁠bei 552 Millionen Pfund nach einem ‌Fehlbetrag von 401 Millionen ‌vor Jahresfrist, wie ​die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

Der Konflikt treibe die Treibstoffkosten in die Höhe und dämpfe zudem die Buchungen für den Sommer. ‌Easyjet wolle daher mit diszipliniertem Wachstum und dem Ausbau des Reisegeschäfts auf die Rückschläge ​im Zusammenhang mit dem Nahen ​Osten reagieren, sagte Vorstandschef Kenton ​Jarvis.

Die Buchungen für das zweite Halbjahr ‌seien zu 58 Prozent ausgelastet. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es noch 77 ​Prozent. ​Allerdings zeigten ⁠die Buchungen innerhalb des laufenden ​Monats im Jahresvergleich ⁠eine positive Entwicklung, da die Kunden ihre ‌Reisen erst kurz vor dem Abreisetermin buchen.

(Reuters)