Der Online-Marktplatz rechnet im dritten Quartal ⁠mit Erlösen zwischen 3,07 und 3,12 Milliarden Dollar, teilte Ebay am Mittwoch nach Handelsschluss mit.. Analysten hatten ‌LSEG-Daten zufolge im Schnitt ‌lediglich 2,97 Milliarden erwartet. ​Auch im abgelaufenen zweiten Quartal schnitt EBay besser ab als gedacht: Der Umsatz lag bei 3,13 Milliarden Dollar, während Experten 3,02 Milliarden prognostiziert hatten.

EBay ‌profitiert von seiner Strategie, sich verstärkt auf geprüfte Luxusartikel, Sammlerstücke und generalüberholte Produkte zu konzentrieren, um ​kaufkräftigere Kunden anzulocken. Zu den Kategorien, mit ​denen das Unternehmen gezielt ​Liebhaber und Sammler anspricht, gehören unter anderem Sammelkarten, Autoteile und ‌Elektronik. Das Bruttowarenvolumen - eine wichtige Branchenkennzahl, die den Gesamtwert aller auf der Plattform verkauften Waren misst - ​stieg ​im Ende Juni ⁠abgelaufenen Quartal um 15 Prozent ​auf 22,4 Milliarden ⁠Dollar.

Im Mai hatte EBay ein Übernahmeangebot von ‌GameStop in Höhe von rund 56 Milliarden Dollar als «weder glaubwürdig noch attraktiv» zurückgewiesen. ‌GameStop-Chef Ryan Cohen hat jedoch erklärt, er ​wolle einen Zusammenschluss weiter verfolgen.

(Reuters)