Konkret schlägt der Verwaltungsrat von Edisun der Generalversammlung vom 29. Mai eine Kapitalerhöhung von bis zu 440 Millionen Franken vor. Durch die Einführung einer Opting-out-Klausel soll Smartenergy von der Angebotspflicht entbunden werden, wie es in der Einladung zur Generalversammlung heisst. Für die übrigen Aktionäre ist das Bezugsrecht ausgeschlossen.

Gemäss Mitteilung vom Donnerstag wickelt Edisun ihre Geschäftstätigkeit bereits seit Jahren über Smartenergy ab. Die beiden Unternehmen sollen nun zusammengeführt werden, um die «langfristige Weiterführung der Edisun Power zu stärken und fortzuführen», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Bei Annahme der Anträge beantragt der Verwaltungsrat zudem die Umbenennung des Unternehmens in Smartenergy und eine Verlagerung des Hauptsitzes nach Wollerau.

In Zukunft will sich das Unternehmen laut Mitteilung auf die drei Geschäftsfelder erneuerbare Energien für Rechenzentren, synthetische Flugkraftstoffe (eSAF) und die Rückverstromung von überschüssiger erneuerbarer Energie (Power-to-X) sowie Photovoltaik- und Windenergie mit Energiespeichern konzentrieren.

(AWP)