Der Schweizer Vermögensverwalter EFG International baut sein Geschäft mit einem weiteren Zukauf aus. EFG erwerbe sämtliche Anteile der Privatbank Quilvest (Switzerland), teilte der Vermögensverwalter am Montag mit. Mit der Übernahme des Instituts mit Hauptsitz in Zürich und einer Vertretung in Montevideo in Uruguay wolle EFG das Geschäft im Heimmarkt sowie in den Wachstumsregionen Lateinamerika und Naher Osten stärken.
Die Transaktion solle im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden. EFG bezahle den Kaufpreis in bar. Dies werde die harte Kernkapitalquote (CET1) um maximal 70 Basispunkte drücken, hiess es weiter. Quilvest Switzerland betreue Kundenvermögen in Höhe von 5,3 Milliarden Franken. Die 1932 gegründete Quilvest befinde sich im Besitz der argentinischen Familie Bemberg und sei auf sehr vermögende Privatkunden (UHNWI) spezialisiert.
(Reuters)
