So gingen die Preise für Einfamilienhäuser im Februar um 0,4 Prozent zurück, die Preiserwartungen für Eigentumswohnungen seien leicht um 0,1 Prozent gesunken, wie der von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobene ImmoScout24-Kaufindex vom Freitag zeigt. Damit hätten sich die Inseratpreise erstmals seit Sommer letzten Jahres wieder seit- bzw. leicht abwärts bewegt.
Auffällig sei auch das im Vergleich zum Vormonat gestiegene Angebot, sowohl bei Einfamilienhäusern als auch beim Stockwerkeigentum.
Zürich korrigiert bei Häusern
Bei den Einfamilienhäusern sei insbesondere die Korrektur in der Grossregion Zürich am auffälligsten, so die Experten. Im hochpreisigsten Marktgebiet des Landes sanken die Angebotspreise für Einfamilienhäuser mit 2,2 Prozent deutlich. Aber auch in der Ostschweiz (-1,7 Prozent) sei es zu einem spürbaren Rückgang gekommen. Hingegen zogen die Preise in der Nordwestschweiz (+2,1 Prozent) und im Tessin (+1,0 Prozent) an. Relativ stabil zeigte sich die Genferseeregion (+0,3 Prozent).
Bei Eigentumswohnungen gingen die Preise insbesondere in der Zentralschweiz zurück, nämlich um 2,3 Prozent. Hier hatte es zuletzt allerdings eine besonders dynamische Entwicklung gegeben. Derweil gab es in der Grossregion Zürich den stärksten Anstieg (+1,1 Prozent), auch im Raum Genfersee (+0,7 Prozent) zogen die Wohnungspreise an.
Generell rücke das «Betongold» in den aktuell unsicheren Zeiten wieder mit seinem Sicherheitsaspekt verstärkt in den Fokus. Und im Jahresvergleich zeigen die Preise denn auch unbeirrt nach oben - nämlich um 4,4 Prozent bei Einfamilienhäusern und um 4,6 Prozent bei Eigentumswohnungen.
(AWP)

