Geholfen hat eine Verkaufsoffensive mit profitablen Neugeschäften. Auch die Ausschüttung an die Aktionäre steigt. Wie das von der SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Unternehmen am Freitag mitteilte, ging der Umsatz um 5,8 Prozent auf 1,95 Milliarden Franken zurück. Um Währungseffekte bereinigt sanken die Einnahmen um 2,4 Prozent. Der Absatz lag aber über den Vorjahreswerten, betonte Ems.

Den grössten Teil davon erzielt das Unternehmen mit Polymeren, aus denen vor allem Autoteile, aber auch etwa Skischuhe oder Spielkonsolen gefertigt werden. Der Autosektor steht für rund 60 Prozent der Ems-Umsätze.

Die weltweite Konjunktur und die Konsumstimmung blieben 2025 angespannt, erklärte Ems zum Geschäftsverlauf. Konsumenten und Unternehmen zeigten sich anhaltend verunsichert; Konsum- und Investitionsentscheide würden zurückgehalten. «Besonders erfreulich» sei aber die Geschäftsentwicklung in Asien gewesen.

Das Unternehmen hatte sich bereits frühzeitig mit einer Verkaufsoffensive auf die Herausforderungen eingestellt. Diese fokussiert auf profitable Neugeschäfte und habe «ausgezeichnete» Resultate geliefert.

Daher konnte laut Firmenangaben trotz schwacher Fremdwährungen und in einem verhaltenen globalen Marktumfeld die Ertragskraft erhöht werden. Auch Kostendisziplin habe dazu beigetragen.

Gestiegene Marge

In Zahlen ausgedrückt stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 5,2 Prozent auf 567 Millionen Franken. Die entsprechende Marge ging um 3,1 Prozentpunkte auf 29,1 Prozent hoch.

Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 467 Millionen Franken - ein Plus von 1,2 Prozent. Pro Aktie ist das ein Gewinn von 19,95 Franken. Davon werden insgesamt 18,40 Franken je Aktie als Dividende ausgeschüttet - im Vorjahr hatte es 17,25 Franken pro Anteil gegeben.

Für das laufende Jahr 2026 geht Ems von einem währungsbedingten Nettoumsatz unter Vorjahreshöhe aus und einem leicht steigenden Betriebsergebnis (EBIT). Man sei zuversichtlich bezüglich der eigenen Geschäftsaussichten, hiess es. Die Strategie des Wachstums mit Spezialitäten werde «konsequent» fortgeführt.

(AWP)