Die Nettoerlöse der Gruppe Energiedienst stiegen um knapp 31 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro. Der Energieabsatz nahm um annährend 8 Prozent auf 9,12 Milliarden Kilowattstunden (kWH) zu, teilte das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen am Donnerstag mit.

Das Betriebsergebnis kletterte - wie bereits Anfang Februar angedeutet - um knapp 4 Prozent auf 107 Millionen Euro. Der bereinigte EBIT, der die operative Ergebnisentwicklung widerspiegelt, hat sich im Vorjahresvergleich auf 123 Millionen Euro sogar mehr als verdoppelt. Grund sei vor allem eine deutlich bessere Produktion der Wasserkraftwerke in Verbindung mit einem deutlich höheren Vermarktungsniveau.

Unter dem Strich bleibt ein Reingewinn von knapp 108 Millionen Euro nach angepassten 99,3 Millionen im Vorjahr. Für die Aktionäre fällt die Dividende mit 0,90 Franken um 5 Rappen höher als im Vorjahr aus. Gleichzeitig kündigt der Versorger an, seine Dividendenpolitik neu zu gestalten.

Die neue Dividendenpolitik sei darauf ausgerichtet, den Aktionären eine möglichst stabile ordentliche Dividende auszuschütten, die eine angemessene Rendite sicherstelle und gleichzeitig aber die finanzielle Stabilität und Flexibilität der Unternehmensgruppe bewahre und stärke. Für künftige Investitionen würden daher aus dem Gewinn rund 70 Millionen Euro bereitgehalten.

Auch beim Ausblick stellt das Unternehmen weiter steigende Gewinne in Aussicht. Für 2024 werde EBIT in Höhe von 160 Millionen Euro angestrebt. Dies soll massgeblich durch die Erzeugung aus den Wasserkraftwerken gestützt werden. Gleichzeitig seien auch weiterhin hohe Investitionen nötig. Hier geht die Gruppe von Ausgaben in Höhe von rund 130 Millionen Euro aus.

(AWP)