Statt 2,8 sollen 2026 nun Papiere im Wert von 3,4 Milliarden Euro erworben werden, teilte das Eni am Mittwoch in Rom mit. Dies geschieht dank des ebenfalls nach oben gesetzten Ziels für die freien Barmittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft, dank gestiegener Ölpreise und entsprechend besseren Raffineriemargen für Eni.
Die höheren Aktienrückkäufe seien die Konsequenz «exzellenter Resultate», hiess es von Konzernchef Claudio Descalzi. Er hatte das internationale Öl- und Gasportfolio von Eni kräftig ausgebaut und in Verbindung mit höheren Rohstoffpreisen spülen genau diese Geschäfte dem Konzern momentan viel Geld in die Kasse.
So lief es im zweiten Quartal für die Italiener besser als erwartet. Der in der Energiebranche massgeblich relevante bereinigte Gewinn wurde auf gut 2,3 Milliarden Euro mehr als verdoppelt und fiel damit stärker aus als von Analysten erwartet. Das Unternehmen erhöhte zudem seine Produktionsprognose für das laufende Jahr.
Die Aktien steigen im frühen Handel am Mittwoch über 4,2 Prozent auf 22,95 Euro.
(AWP)
