Das ​Risiko sei zu hoch, sagt der estnische Marine-Befehlshaber Ivo Vark der Nachrichtenagentur Reuters. Russland habe seine militärische Präsenz im Finnischen Meerbusen deutlich verstärkt ‌und patrouilliere dort permanent mit bewaffneten Schiffen.

Derzeit warten in den Gewässern vor Estland rund 30 ​bis 40 Tanker auf die Einfahrt ​in russische Häfen, nachdem ​ukrainische Drohnen die Hafenanlagen immer wieder getroffen haben.

Behörden aus Estland hielten im April 2025 im Golf von Finnland den Öltanker Kiwala auf, der zur Schattenflotte Russlands gerechnet wurde.

(Reuters/cash)