In der Europäischen Union laufen laut einem Bericht der «Financial Times» auf Regierungsebene Gespräche, ob die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, die Staatengemeinschaft in möglichen Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vertreten könnten.
Die Zeitung beruft sich auf Insider. Demnach wollen die EU-Aussenminister in der kommenden Woche bei einem Treffen auf Zypern besprechen, wer sich für solche Gespräche empfehlen würde.
Das US-Verteidigungsministerium bestätigte derweil die von Vizepräsident JD Vance angekündigte Verzögerung bei der Truppenverlegung nach Polen. Grund sei eine Reduzierung der in Europa stationierten Kampfbrigaden von vier auf drei, teilt Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X mit. Dies sei das Ergebnis einer umfassenden Überprüfung der US-Truppenpräsenz.
Über die endgültige Stationierung werde auf Grundlage weiterer Analysen sowie der Fähigkeit der Verbündeten entschieden, eigene Truppen zur Verteidigung Europas beizusteuern. Verteidigungsminister Pete Hegseth stehe dazu im Austausch mit dem polnischen Vize-Ministerpräsidenten Wladyslaw Kosiniak-Kamysz. Die USA würden eine starke militärische Präsenz in Polen aufrechterhalten, erklärt der Sprecher.
(Reuters)

